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Infos für Hausstaub-Allergiker
30.12.2016 von Frank Chudoba
copyright Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com

Etwa 4,5 Millionen Bundesbürger leiden derzeit an einer Hausstaubmilben-Allergie, die häufig auch als Hausstauballergie bezeichnet wird. Diese Allergie wird vom Kot der etwa 0,1 bis 0,5 mm kleinen und nicht mit bloßem Auge erkennbaren Hausstaubmilben ausgelöst. Die Milben ernähren sich vorwiegend von menschlichen und tierischen Hautschuppen sowie Schimmelpilzen. Hausstaubmilben gibt es überall dort, wo Menschen und Tiere leben und haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Diese Milben finden im Hausstaub und einer Luftfeuchtigkeit von 70-80%, bei 25°C und ausreichend Nahrung ideale Lebensbedingungen. Bedingungen, wie sie in unseren Betten vorzufinden sind.

Täglich verliert der Mensch etwa ein bis zwei Gramm Hautschuppen und kann damit 1,5 Millionen Hausstaubmilben einen Tag lang ernähren. Während ihrer Lebensdauer von zwei bis vier Monaten produzieren diese Milben etwa das 200fache ihres Gewichtes an Exkrementen. Diese zerfallen nach der Austrocknung und verbinden sich mit den Staubteilchen. Durch Bewegung der Bettdecke, beim Staubsaugen oder durch den Luftzug werden die Staubteilchen aufgewirbelt und gelangen so mit der Atemluft in unsere Atemwege. Dieses kann zu allergischen Atemwegserkrankungen, Augentränen, Jucken, Niesen , Husten, Neurodermitis und sogar zu Asthmatischen Anfällen führen. Treten diese heuschnupfenähnlichen Symptome besonders nachts und am frühen morgen auf, so kann dieses auf eine Hausstaubmilben-Allergie hinweisen. Sichere Aussagen kann Ihr Hautarzt/Allergologe mit entsprechenden Tests treffen.

Folgende Maßnahmen empfehlen wir zur Reduzierung der Allergene und Beschwerden: 
 

  • Sorgen Sie für ein trockenes Schlafklima
  • Lüften Sie alle Bettwaren regelmäßig und schütteln Sie diese draußen aus.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung der Matratze. Verwenden Sie Lattenroste, keine geschlossenen Bettkästen.
  • Wenden Sie regelmäßig Ihre Matratze, um die Entstehung von Schimmelpilzen zu vermeiden.
  • Verwenden Sie keine Tagesdecken, da diese die notwendige Belüftung nach dem Schlaf verhindern.
  • Bis zu 0,2 Liter Feuchtigkeit gibt Ihr Körper in der Nacht ab!
    Wechseln Sie 1x wöchentlich Ihre Bettlaken, damit Hautschuppen, die Nahrung der Milben, regelmäßig entfernt werden.
  • Entkleiden Sie sich nicht im Schlafzimmer.
  • Tragen Sie einen Schlafanzug. Damit gelangen weniger Hautschuppen auf die Matratze und die Körperfeuchtigkeit wird so schon zum größten Teil vom Schlafanzug aufgenommen.
  • Die Luftraumfeuchtigkeit sollte 45-50% nicht übersteigen.
  • Stellen Sie eine gleichmäßige Raumtemperatur von 16 bis maximal 20°C sicher.
  • Lüften Sie den Raum regelmäßig - jedoch nur bedingt bei regnerischen, feuchtem Wetter.
  • Ein kurzfloriger textiler Bodenbelag bindet den Staub und verhindert das Aufwirbeln der Staubteilchen mitsamt der Allergene bei jedem Luftzug.
  • Entfernen Sie Haustiere und Pflanzen aus Ihrem Schlafzimmer.
  • Verwenden Sie Matratzen mit abnehmbaren und bis 60°C/95°C waschbaren Bezügen und waschen Sie diese 1x monatlich.
  • Verwenden Sie waschbare Bettwaren (mind. 60°C) und waschen Sie diese möglichst alle 14 Tage.
  • Verwenden Sie Staubsauger mit speziellen Feinstaubfiltern, welche die Staubpartikel mitsamt den Allergenen nicht durch die Luft pusten.

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