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Bauchlage macht krank

06.01.2017 von Frank Chudoba
copyright julien tromeur - Fotolia.com

Bauchschläfer klagen häufig über Rückenschmerzen.
Die Seitenlage wird von über 60% der Bundesdeutschen bevorzugt, gefolgt von den Rückenschläfern. Wenige schlafen auf dem Bauch und klagen häufig über Rückenschmerzen.

Wie man sich bettet, so leidet man. Nicht nur die Bettausstattung kann daran schuld sein, sondern auch die Schlafposition. Wer auf dem Bauch schläft...

  • fällt ins Hohlkreuz. Langfristige Schäden im Lendenwirbelbereich sind nicht selten die Folge.
  • verdreht im Schlaf die Halswirbelsäule.
  • belastet Herz und Kreislauf, da das Gewicht auf das Herz lastet. Das Herz muss stärker pumpen und erhält nicht die notwendige Erholung.
  • erschwert die Atmung, da das Gewicht auf die Lunge lastet.
  • Es soll bei der Bauchlage sogar zur Verdrehung und Belastung der inneren Organe kommen können.

Die Bauchlage ist laut Markus Kamps, Schlafpräventologe aus Goch, eine Notlage, die oft bei ungeeigneten und zu harten Matratzen eingenommen wird. In einzelnen Fällen haben sich die betroffenen Personen diese Lage angewöhnt oder bevorzugen diese, da diese mehr Geborgenheit vermittelt. Daher empfehlen wir die Seiten- oder Rückenlage einzunehmen.
Die Schlafposition ist ein entscheidender Faktor beim Kauf einer Matratze. Seitenschläfer benötigen eine Entlastung der Schulter und des Beckens und gute Stützung der Taille und möglichst auch der Beine.
Rückenschläfer sollten in Höhe der Schulter zu tief einsinken. Dieses erschwert die Atmung. Wichtig ist die Stützung der Lordose (gewölbter Teil der Wirbelsäule oberhalb des Beckens und am Hals), ggf. des Beckens und Entlastung der Fersen.
Nicht ungewöhnlich ist die Lage auf der Seite und auf dem Rücken.
Sie wissen nicht, wie Sie schlafen? Beurteilen Sie diese an der bevorzugten Einschlaflage oder die Lage nach dem Aufstehen.
Auch ruhige Schläfer drehen und wenden sich bis zu 26x oder öfter in der Nacht. Dieses ist sogar ein notwendiger Prozess. Schlafmediziner sprechen von so genannten Mikrobewegungen, die notwendig sind, damit die Bandscheiben sich allnächtlich mit Nährflüssigkeit "aufpumpen" können.

Schläfer, die in Seitenlage bevorzugt die Beine anziehen (auch Embryonalstellung genannt) oder nur mit einem Kissen zwischen den Knien schlafen können, fehlt erfahrungsgemäß die Abstützung der Beine. Die Knie sind schmaler als das Becken und liegen daher bei fehlender Stützung höher als das Becken, so dass es zur Verdrehung der Lendenwirbel kommen kann, was sich langfristig schmerzvoll im Bereich der Lendenwirbel auswirken kann.

Wie man sich bettet, so leidet man.


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